/“Requiem für einen spanischen Landmann”: Glanz und Kraft der großen Tragödie

“Requiem für einen spanischen Landmann”: Glanz und Kraft der großen Tragödie

Eine großartige Wiederentdeckung: Ramón José Senders eindrückliche Erzählung aus dem Spanischen Bürgerkrieg.

18. Dezember 2018, 19:56 UhrEditiert am 18. Dezember 2018, 19:56 Uhr

"Reqiuem für einen spanischen Landsmann": Eine Straßenszene aus dem Spanischen Bürgerkrieg in den späten Dreißigerjahren

Eine Straßenszene aus dem Spanischen Bürgerkrieg in den späten Dreißigerjahren
© STF/AFP/Getty Images

Requiem für einen spanischen Landmann,
eine Erzählung von knapp
hundert Seiten, markiert den Höhepunkt im riesigen Werk des 1901 in Aragonien geborenen Ramón José Sender, mit dem dieser zum Klassiker der modernen spanischen Literatur avancierte und
sich zugleich in die Weltliteratur einschrieb. Darüber hinaus ist diese Erzählung ein
Schlüsselwerk für das Verständnis der Ursachen des Spanischen Bürgerkriegs, an dem Sender
aufseiten der Verteidiger der Republik teilnahm, was er mit einem Leben im Exil und seine
junge Frau mit dem Tod bezahlte. Ramón Sender Barayón, der Sohn von Ramón José und Amparo Sender, hat in seinem erschütternden Buch
Ein Tod in Zamora
die grauenvollen Details
der Ermordung seiner Mutter recherchiert.

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