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Work-Life-Balance: Sorry Leben, bin am Arbeiten!

Was aber passiert, wenn Kinder schwer krank werden, der Partner verunfallt oder die Eltern unserer Pflege bedürfen?

Work-Life-Balance: 300.000 Schweizerinnen kümmern sich um ihre pflegebedürftigen Angehörigen.

300.000 Schweizerinnen kümmern sich um ihre pflegebedürftigen Angehörigen.
© Dean Mitchell/Getty Images

Wir sind Meister darin, das Leben von unserm Job zu trennen und uns
möglichst ungestört der Karriere zu widmen. Dafür delegieren wir, was wir können: Wir bringen
die Kinder in die Krippe, die Hemden in die Reinigung, die Steuererklärung zum Profi. Der
Gärtner stutzt die Hecken, die Putzfrau reinigt die Wohnung, und der DHL-Bote stellt uns die
online bestellten Kleider vor die Haustüre. Sehr bequem und praktisch, all das. Noch hat das
System einige Mängel, doch werden diese nach und nach behoben: Tagesschulen werden erprobt,
ein Vaterschaftsurlaub wird per Volksinitiative verlangt, und selbst die Idee einer Elternzeit
wird in der konservativen Schweiz immer populärer.

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