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Eishockey-WM: Deutschland verliert gegen die USA

Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes hat gegen die USA ihr zweites Vorrundenspiel verloren. Einen Tag nach dem 1:8 gegen Kanada reichte es gegen die US-Amerikaner nur zu einem 1:3. Deutschlands Teilnahme am Viertelfinale am Donnerstag hatte schon vor den beiden Niederlagen festgestanden.

Nach der hohen Niederlage gegen Kanada spielte das deutsche Team am Sonntag wie ausgewechselt. Dies lag auch an einer überzeugenden Torhüterleistung von Düsseldorfs Mathias Niederberger. Er rettete einige Male bravourös, etwa gegen Jack Eichel aus Buffalo (25.). Beim ersten Gegentreffer (14. Minute) war Niederberger chancenlos. James Van Riemsdyk von den Philadelphia Flyers fälschte einen Schuss von US-Kapitän Clayton Keller aus Arizona genau vor dem Tor ab. Zuvor hatte Frederik Tiffels von den Kölner Haien das deutsche Team in Führung gebracht (12.).

Auch im zweiten Drittel blieb Deutschland gefährlich und wäre beinahe erneut in Führung gegangen. Der Schuss von Matthias Plachta aus Mannheim schlug aber nur an die Latte (22.). Gut zehn Minuten später scheiterte US-Collegespieler Marc Michaelis im Eins gegen Eins an US-Keeper Cory Schneider von den New Jersey Devils. Schließlich trafen Dylan Larkin aus Detroit (51.) und Jack Eichel (57.) aus Buffalo zum Sieg für die USA.

Insgesamt ähnelte der Auftritt der deutschen Mannschaft wieder den ersten vier Spielen, die Deutschland alle gewonnen hatte. Sein offizielles WM-Ziel, die direkte Olympia-Qualifikation, hat das Nationalteam damit bereits erreicht.

Sollte Deutschland zum Abschluss der Vorrunde am Dienstag gegen Finnland noch punkten können, kann die DEB-Auswahl mindestens Gruppendritter werden. Dies würde die Ausgangslage für das Viertelfinale verbessern, da sich so ein Duell mit Favorit Russland verhindern ließe.

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