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“Spiegelei”-Pavlovas: Das Weiße vom Ei

Ostern kann beides sein, Himmel und Hölle.
Wer sich auf ein paar stressfreie Tage mit dem unkomplizierten Teil der Familie
freut, macht alles richtig. Wer sich hingegen schon Wochen im Voraus mit
Vorbereitungen verrückt macht, tut weder sich noch seinen Gästen einen
Gefallen.

Ohne Putztag vor den Feiertagen geht es trotzdem
nicht? Dann folgen Sie der Empfehlung von Scarlett Steiner. “Freitags gab es
bei uns zu Hause immer Mehlspeisen wie Crêpes, Omelettes, Kaiserschmarrn,
Zwetschenknödel oder Aprikosendatschi. Dazu einen einfachen Rohkostsalat aus
Karotten, Fenchel, Stangensellerie und Kohlrabi, weil ich den so gerne mochte.
Glauben Sie mir, so lassen sich Putztage aushalten.”

Inzwischen ist die 36-Jährige selbst
Mutter einer kleinen Tochter und betreibt nebenbei von Zürich aus den Blog Fork
& Flower
. So ein Kind bringt zwangsläufig etwas
Chaos mit sich, weshalb insbesondere Eltern an Ostern über ein paar Krümel
unterm Tische hinwegsehen und sich lieber aufs Essen konzentrieren sollten. Vor
allem, wenn es so hübsch aussieht wie diese “Spiegelei”-Pavlovas mit
Vanillerahm und Pfirsich
. Ursprünglich bezeichnet Pavlova eine
Baisertorte, die mit Sahne und Früchten gefüllt wird. Besonders beliebt ist sie
in Australien und Neuseeland. Steiner macht daraus etwas, das auf den ersten
Blick aussieht wie Eier. Fake-Eier, sozusagen.

“Spiegelei”-Pavlovas mit Vanillerahm und Pfirsich

Zutaten für 6–8 Stück:

  • 4 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zitronensaft
  • 220 g Zucker + 1 EL
  • 1 TL Maismehl
  • 250 ml Schlagsahne
  • 1 EL Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 große Dose Pfirsiche (oder frische
    Pfirsiche oder Aprikosen, je nach Saison)
  • 1 Handvoll Pistazien, geschält und
    ungesalzen, fein gehackt

Zubereitung:

Ofen auf 150 Grad vorheizen. Eiweiß mit Salz in einer mit Zitronensaft
eingeriebenen Schüssel steif schlagen. Esslöffelweise 220 Gramm Zucker dazugeben und weiter schlagen, bis der Eischnee sehr steif ist, Spitzen wirft und
glänzt. Maismehl hineinsieben und eine weitere Minute schlagen.

Meringuemasse in eine Spritztülle geben und kleine Nester auf ein mit
Backpapier ausgelegtes Blech spritzen. Mit einem Löffel kleine Einbuchtungen in
deren Mitte drücken. Ofentemperatur auf 120 Grad reduzieren und die Meringuen
für 30 Minuten backen beziehungsweise bis sie sich leicht vom Blech lösen
lassen und deren Unterseite fest ist.

Ofen ausschalten, die Tür mit einem Holzlöffel offenhalten und die Meringuen
im Ofen auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit Sahne schlagen, einen Esslöffel Zucker und Vanillemark dazu
geben.
Pistazien hacken. Pfirsichhälften abgießen.

Jede Meringue mit einem großzügigen
Klecks Sahne und einer Pfirsichhälfte garnieren. Gehackte Pistazien darüber
streuen und servieren.

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Mönchsbart ist hierzulande noch relativ unbekannt, ganz im Gegensatz zum
Mittelmeerraum. Dabei hat Barba di frate, wie die zur Familie der Sukkulenten
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erinnert sie an Spinat, sieht aber aus wie Schnittlauch und wächst wild in den
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© Fork & Flower

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Stil propagiert.

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Marcel Prousts Lieblingsgebäck: Mit Matcha-Tee werden die Madeleines frühlingsgrün.
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