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Westafrika: Zahlreiche Tote durch Gewalt in Burkina Faso

Bei Angriffen und Zusammenstößen sind in Burkina Faso mindestens 62 Menschen getötet worden. Die Regierung macht teilweise Terroristen verantwortlich.

4. April 2019, 17:07 Uhr

Burkina Faso: Fahrzeuge der Gendarmerie blockieren eine Straße in Ouagadougou – aufgenommen im März vergangenen Jahres, als es in der Hauptstadt von Burkina Faso mehrere Anschläge gab.

Fahrzeuge der Gendarmerie blockieren eine Straße in Ouagadougou – aufgenommen im März vergangenen Jahres, als es in der Hauptstadt von Burkina Faso mehrere Anschläge gab.
© Ahmed Ouoba/AFP/Getty Images

In den vergangenen Tagen sind im westafrikanischen Burkina Faso mindestens 62 Menschen gewaltsam getötet worden. Das teilte die Regierung mit. In der Nähe von Arbinda in der Provinz Soum im Norden des Landes seien 32 Menschen von “Terroristen” getötet und neun entführt worden, sagte der Minister für territoriale Administration, Siméon Sawadogo. 30 weitere Menschen seien bei Zusammenstößen zwischen
verschiedenen Bevölkerungsgruppen ums Leben gekommen.

Die Vorfälle ereigneten sich demnach zwischen dem 31. März
und 2. April. Präsident Roch Marc Christian Kaboré
verurteilte die Gewalt und rief in der Region zu Frieden auf.

Teile von Burkina Faso
sowie den angrenzenden Ländern Mali und Niger gelten als Rückzugsorte
für islamistische Extremisten. Etliche Gruppen sind in dieser Region
aktiv, einige haben Al-Kaida oder dem “Islamischen Staat” (IS) ihre Treue
geschworen.

Bundesaußenminister Heiko Maas besuchte im vergangenen Monat
Burkina Faso sowie Mali, wo sich rund 1.000 Bundeswehrsoldaten an einer UN-Mission beteiligen.

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