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Präsidentenwahl: US-Demokraten schließen Fox News von ihren Vorwahldebatten aus

Die US-Demokraten schließen den konservativen Nachrichtensender Fox News von den Vorwahldebatten ihrer Präsidentschaftsbewerber aus. Parteichef Tom Perez begründete dies mit der großen Nähe des Senders zu US-Präsident Donald Trump.

Ein kürzlich veröffentlichter Artikel des Magazins New Yorker habe eine “unangemessene Beziehung” zwischen Trump, seiner Regierung und Fox News gezeigt, schrieb Perez auf Twitter. Der Sender sei deswegen nicht in der Lage, eine “faire und neutrale Debatte unserer Kandidaten auszutragen”. Entsprechend werde Fox News nicht Medienpartner für die Vorwahl-Debatten seiner Partei sein.

Trump reagierte auf die Ankündigung der politischen Konkurrenz auf Twitter. “Ich denke, ich werde das gleiche mit den Fake-News-Sendern und den radikalen linken Demokraten in den Wahldebatten tun”, schrieb der Präsident.

Fox News ist schon lange für seine große Nähe zu Präsident Trump bekannt. Der New Yorker schrieb nun in einem viel beachteten Artikel, der Sender sei zu einer Art Propaganda-Maschine des Präsidenten geworden. In dem Artikel wird unter anderem auf die dutzenden Interviews verwiesen, die Trump Fox News gegeben hat, und die Auftritte von Fox-News-Starmoderator Sean Hannity an Trumps Seite. Der Sender soll demnach sogar 2016 auf die Veröffentlichung einer Geschichte über die mutmaßliche Affäre Trumps mit einer Pornodarstellerin verzichtet haben, um dessen Wahlsieg nicht zu gefährden.

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